Lieber Jürgen,
zwei Jahre sind schon vergangen.
Lange Zeit war ich wie betäubt, es fühlte sich an wie ein Traum.
Erst der Unfall mit Mama und dann wurdest du plötzlich so schwer krank.
Ein Albtraum…
Ich war wütend. Auf mich, auf die Ärzte, auf das Schicksal, auf dich und auf Gott.
Die Zeit ist vergangen, und man muss irgendwie lernen, weiterzumachen, auch wenn es verdammt schwerfällt.
Es gibt immer wieder Momente, in denen mich die Trauer überrollt
und mir den Boden unter den Füßen wegreißt.
Und trotzdem bin ich dankbar für all die Erinnerungen.
Für die Momente, in denen ich an dich denke und sogar wieder lachen kann.
Du fehlst uns💔