Die Leute fragen mich, was du hinterlassen hast, und erwarten, dass ich über Besitztümer oder Erbstücke spreche. Sie verstehen nicht, dass mein wahres Erbe nichts Materielles ist – es ist meine Sicht auf die Welt, weil du ein Teil von ihr warst. Du hast mir Integrität vererbt. Du hast mir Freundlichkeit gegenüber Fremden und den unerschütterlichen Willen hinterlassen, Menschen niemals aufzugeben.
Ich erkenne dich in meinem Umgang mit meiner eigenen Familie. Ich ertappe mich dabei, wie ich dieselben „Papa-Witze“ erzähle, über die ich früher nur die Augen verdrehen konnte, und plötzlich sind sie nicht mehr peinlich – sie sind mir heilig. Mir ist jetzt klar, dass diese Witze deine Art waren, in einer schweren Welt Leichtigkeit zu bewahren. Du hast mir beigebracht, dass das Leben zu ernst ist, um es immer ernst zu nehmen. Ich versuche, das weiterzugeben. Ich versuche sicherzustellen, dass das Licht, das du getragen hast, nicht erlischt, nur weil du nicht mehr da bist, um die Fackel weiterzutragen. Ich hoffe, ich werde deinem Namen gerecht werden. Ich hoffe, wenn die Leute mich sehen, erkennen sie einen Hauch des Mannes, der mich großgezogen hat. Du bist nicht im Grab, Papa; du bist ein wesentlicher Bestandteil meines Wesens.
Ich vermisse und liebe dich unendlich, Daddy.